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RCDS Nordost fordert eine Test- und Impfstrategie an den Universitäten

Nach der Aufhebung der Impfpriorisierung müssen Hochschulen und Universitäten jetzt zu regionalen Test- und Impfzentren werden. Der RCDS Nordost fordert daher eine umfassende Strategie für eine Öffnungsperspektive. Der Weg der Berliner Senatsverwaltung kann dabei ein Vorbild sein.

Der RCDS Nordost fordert die Landesregierungen auf, Hochschulen und Universitäten als regionale Test- und Impfzentren auch für Studenten zu nutzen. „Dann können wir auch wieder mehr Präsenzlehre haben“, meint Dennis Weihrauch, Landesvorsitzender des RCDS Nordost. „Denn man muss es traurigerweise festhalten: Auch nach 15 Monaten Pandemie fehlt noch immer eine langfristige Strategie, wie es mit den Universitäten weitergehen soll.“

Universitäten als regionale Koordinierungszentren
Dabei gäbe es Lösungsmöglichkeiten, die in Berlin schon umgesetzt werden. An der Technischen Universität und der Hochschule für Technik und Wirtschaft gibt es bereits Impfzentren – bislang aber nur für Dozenten und Mitarbeiter. Weihrauch fragt: „Wo ist die Strategie für Studenten? Wir werden leider wieder nicht berücksichtigt.“ Es braucht daher ein flächendeckendes Test- und Impfkonzept an den Universitäten. Die Verwaltungen müssen die Betriebsärzte in den Einrichtungen unterstützen, damit sich auch Studenten auf dem Campus testen lassen können. So kann auch wieder mehr Präsenzlehre stattfinden. „Das wäre eine gute Übergangslösung, bis genug Impfstoff für alle da ist“, meint Weihrauch.

Perspektive für junge Menschen
Weihrauch weiter: „Für eine Öffnung der Hochschulen sind Test- und vor allem Impfangebote für Studenten notwendig. Das Studium lebt ja von den persönlichen Begegnungen auf dem Campus.“ Unter jungen Menschen gäbe es eine hohe Impfbereitschaft. „Als regionale Koordinierungszentren können Universitäten einen Beitrag dazu leisten, junge Menschen regelmäßiger zu testen und schneller zu impfen. Dafür braucht es jetzt eine Strategie“, so der Landesvorsitzende des RCDS Nordost.